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Der Euro im Binnenmarkt

Als der Euro im Maastrichter Vertrag beschlossen und im Jahre 2002 eingeführt wurde, wurde dies von den Mitgliedsstatten der Eurozone lautstark begrüßt. Er ersetzte alle nationalen Währungen in diesen Ländern. Was bedeutet die gemeinsame Währung für Deutschland und die restlichen Euroländer.

Argumente bei der Euroeinführung

Das Hauptargument bei der Einführung des Euros war, dass damit die nationalen Währungsschranken entfallen und ein gemeinsamer Binnenmarkt entsteht, der sich sehr vorteilhaft für die Einwohner, der Wirtschaft und die Mitgliedsstaaten entstehen. Es gab auch schon damals kritische Stimmen, unter anderem auch namhafte Professoren der Volkswirtschaftslehre, die vor der Euroeinführung warnten, jedoch kein Gehör fanden.

Bedeutung der Euroeinführung für den deutschen Binnenmarkt

Auch die Einführung des Euros zählen zu den Maßnahmen für den Binnenmarkt.

Auch die Einführung des Euros zählen zu den Maßnahmen für den Binnenmarkt.

Wenn man nur die Auswirkungen des Euros auf den nationalen deutschen Binnenmarkt betrachtet, hat er für deutsche Unternehmen und die deutschen Einwohner keine gravierenden Veränderungen herbeigeführt. Statt mit DM wird nun mit der neuen Eurowährung bezahlt. Durch den Umrechnungskurs wurde das Geldvolumen angepasst. Betrachtet man dagegen die Importe in Deutschland, so hat der Euro eine Veränderung herbeigeführt. Einige Euroländer konnten in der Vergangenheit ihre Währungen abwerten, und somit ihre Exporte unterstützen. Dies ist nun nicht mehr möglich, dies belastet die Exporte dieser Euroländer und führt dazu, dass die deutschen Importe aus diesen Ländern rückläufig sind.

Auswirkungen des Euros auf den europäischen Binnenmarkt

Deutschland ist ein Exportland, das bedeutet, das die Produkte der deutschen Wirtschaft zu einem großen Teil ins Ausland verkauft werden. Neben den Absatzländern im europäischen Raum sind die insbesondere asiatische Länder, die USA und Russland. Betrachtet man die Exporte in die Euromitgliedsländer, so kann man sagen, dass Deutschland von dem Euro profitiert hat, denn die Schutzzölle der anderen Euroländer sind entfallen. Die Zölle wurden erhoben, um die einheimische Wirtschaft vor einem zu starken Import zu schützen. Auch für die deutschen Touristen in die Euroländer ist das leidige Geldwechseln in die jeweilige Landeswährungen entfallen. Für die deutsche Exportwirtschaft hat sich die Euroeinführung positiv ausgewirkt.

Beurteilung der Euroeinführung

Um die Vorteile und Nachteile der Währungsumstellung beurteilen zu können ist es erforderlich die Auswirkungen in dem Euroraum zu untersuchen. Starke Länder wie Deutschland, Luxemburg, die Beneluxländer profitieren davon, schwache Länder wie Italien, Griechenland und Spanien leiden derzeit sehr stark unter der neuen Währung. Die Unterschiedlichkeit der Länder ist das größte Problem bezüglich der Stabilität. Starke Länder unterstützen derzeit massiv die schwachen Euroländer und es droht die Gefahr, dass der Euro wieder abgeschafft wird.